Umaibō – wörtlich “leckerer Stock”. Klingt auf Deutsch nicht annähernd so lecker… Insgesamt hab ich drei verschiedene davon:

Auf allen dreien ist das Umaibō-Maskottchen abgebildet, eine Art Katze die sehr ähnlich aussieht wie Doraemon. Die Sticks gibt es in ein paar dutzend Geschmacksrichtungen, ich habe hier (von links nach rechts) Takoyaki, Corn Pottage und Sugar Rusk.
Takoyaki, naja, war halt noch nie mein Favorite in Japan. Damit werde ich anfangen.
Corn Pottage soll wohl nach Mais-Suppe schmecken? Naja vermutlich wie die Mais-Snacks halt alle irgendwie schmecken.
Sugar Rusk heißt so viel wie “Zucker-Zwieback”. Vermutlich eher süß. Mal schauen.

Die Rückseite ist eher unspektakulär, Zutatenlisten, Nährwerte (43 bzw. 53 kcal) usw.

Riecht erstmal nicht allzu sehr nach Fisch bzw. Tintenfisch (ein großer Pluspunkt!), sondern eher nach Gewürzen. Wobei das auch an meinem leichten Schnupfen hängen kann (der mir hier vielleicht von Vorteil ist 😉
Geschmacklich schmeckt man den Tintenfisch tatsächlich auch nur ganz leicht raus, die Konsistenz ist ungefähr so wie bei einem Riesen-Erdnuss-Flip, vielleicht ein bisschen knuspriger. Die Würzmischung ist lecker.
Beim zweiten, Corn Pottage, schmeckt man tatsächlich den Mais etwas mehr heraus, es ist weniger stark gewürzt und leicht süßlich.

Beim dritten Umaibō, Sugar Rusk, riecht man förmlich schon den Zucker beim Auspacken. Und im Bild kann man sogar einige der Zuckerkristalle funkeln sehen. Seltsam dass der auch nur 43 kcal hat 🙂
Vom Geschmack her schmeckt er tatsächlich nach nicht viel außer süß. Aber nicht zu süß. Durchaus lecker.
Fazit: Die Umaibō sind ziemlich lecker. Das, kombiniert mit ihrem (in Japan) extrem günstigen Preis – ein Umaibō kostet seit 1979 10 yen, umgerechnet etwa 9 cent (wobei der Preis wohl dieses Jahr auf 12 yen erhöht wurde) – geben ihnen eine sehr gute Gesamtwertung
4.5 von 5 Punkten